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Ergotherapie |
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... ist ein medizinisches Heilmittel und wird bei gesundheitlich beeinträchtigten Menschen mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuro-psychologischen, neuro-physiologischen oder psycho-sozialen Störungen vom Arzt verschrieben.
"Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist die Stärkung der Patienten bei, für sie bedeutungsvollen Tätigkeiten innerhalb der persönlichen Umwelt (Selbstversorgung, Produktivität, Freizeit usw.). Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen."
Durch Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen soll dem Patienten eine möglichst große Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit im Alltag ermöglicht werden. Neben geeigneten Übungen soll auch der Einsatz von Hilfsmitteln dazu beitragen, dass die verbleibenden Fähigkeiten angepasst werden und so ein Optimum an Rehabilitation erzielt wird. |
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Indikationen (Erkrankungsbilder) |
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Erkrankung des Stütz- / Bewegungssystems |
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• Wirbelsäulenerkrankungen
• Störungen nach traumatische Schädigung, Operation
• Verbrennung, Verätzung, Amputationen
• Gelenkerkrankungen/rheumatische Erkrankungen vorwiegend der oberen Extremität
• Sudeck'sches Syndrom, CRPS
• Sympathisches Reflexsyndrom
• Erkrankungen mit Gefäß-, Muskel- und Bindegewebsbeteiligung |
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Erkrankungen des Nervensystems
• ZNS - Erkrankungen / Entwicklungsstörungen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs z.B. LRS, ADS, Dysk.
• ZNS - Erkrankungen nach Vollendung des 18. Lebensjahrs z.B. SHT, Apoplex, Morbus Parkinson
• Rückenmarkserkrankungen / Periphere Nervenläsionen |
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Psychische Störungen
• Entwicklungsstörungen z.B. Autismus
• Verhaltens- und emotionale Störungen in Kindheit und Jugend
• Neurotische-, Belastungs- u. somatoforme Störungen z.B. Angststörungen
• Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen oder Faktoren
• Persönlichkeits- u.Verhaltensstörungen
• Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
• Affektive Störungen z.B. depr. Episode
• Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
• Dementielle Syndrome z.B. Morbus Alzheimer |
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Ergotherapeutische Behandlungen |
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adaptierte Übungsmaterialien
Basale Stimulation
lebenspraktische Übungen
handwerkliche, gestalterische und spielerische Therapiemethoden |
Desensibilisierung
Hirnleistungstraining
thermische Anwendungen
Gruppentherapie |
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Gespräche mit Eltern, Angehörigen, Betreuern in Hinsicht auf eine lfd. Optimierung der Therapie sowie die Beratung zur Sicherung der Nachhaltigkeit im Alltag |
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